Die Abmahnproblematik ist immer noch ein Thema im Affiliatemarketing

Ich bin schon gestern über diese Nachricht gestolpert, komme aber erst jetzt dazu darüber zu berichten. Ich lese eben in meinem Affilinet Account die Nachricht eines Merchants zum Thema Abmahnung:

…aufgrund der zunehmenden Abmahnproblematik haben wir uns entschlossen,
alle Partnerschaften im Rahmen der Affilinet-Partnerprogramme zu stornieren.

Das ist nun nicht das entgültige Ende dieses Partnerprogramms, denn wir kommen zum Pudels Kern, offensichtlich nehmen es die meisten Affiliates nicht so genau mit der Aktualisierung der Produktdaten:

Anschließend werden wir ausgewählte Partner wieder für unser Partnerprogramm blabla.de freischalten.
Dabei muss z.B. bei Verwendung unserer Daten im CSV-Format eine automatische tägliche Aktualisierung unsere Artikel gewährleistet sein.

Ich setze keine CSV-Produktdaten mehr ein, aber wer diese als Affiliate dennoch – warum auch immer – macht, tut seinem Merchant eben keinen gefallen, wenn man Daten und Prdukte vorhält, die anno dazumal aktuell waren und Seit einiger Zeit abgemahnt wurden.
Leider muss man gerade in Deutschland höllisch aufpassen da es ganz offensichtlich nur hier so viele arbeitslose Rechtsanwälte gibt, die meinen sich ein Zubrot mit Online-Abmahnungen zu verdienen *wegduck*… :D

4 Kommentare zu „Die Abmahnproblematik ist immer noch ein Thema im Affiliatemarketing“

  • tim sagt:

    man könnte seinen technisch-nicht-so versierten Affiliates ja auch vernüftige XML Scripte an die Hand geben, damit erledigt sich das Problem dann ja auch. Ich selber nutze nur XML-Produktdaten und speichere keine Produkt Informationen auf eigenen Servern.

  • Kreditkartenblog sagt:

    Im Prinzip ist an der derzeitigen Situation letzten Endes der Gesetzgeber schuld. Würden hier die bestehenden Gesetze einmal dahingehend angepasst werden, dass eine Erstabmahnung immer kostenlos sein müsste bzw. nur mit einer echten “Aufwandsentschädigung” in Höhe der tatsächlich angefallenen Kosten versehen werden könnte, würde sich ein Großteil dieser ganzen Abmahngeier ein anderes Betätigungsfeld suchen müssen. Die Situation in Ländern, in denen dementsprechende Gesetze vorliegen, zeigt doch, wie es auch gehen kann. Leider ist hierzulande der Verbraucher noch immer König und der Unternehmer das schwarze Schaf und die Melkkuh für alle.

    Anmerkung des Blogbetreibers: Verlinkungen mit Namen die in meinen Ohren wie Keywords klingen werden von mir gelöscht. Dies ist ein Blog ohne NoFollow und soll es auch bleiben. ;-)

  • Holzfarm - Holzspielzeug sagt:

    …und dabei ist ein regelmäßiges CSV-Update doch sowieso Pflicht. Denn auch in den Produktlisten oder den Preisen tut sich schon einiges.

    Regelmäßig werden Produkte entfernt und hinzugefügt, Produktbeschreibungen verbessert und Preise angepasst. Das ist normale Tagesarbeit in einem Shop – und passiert nicht nur 1x im Monat.

    Und als Affiliate hat man auch was von aktuellen Daten – letztendlich macht man auch nur mit vorhanden Artikeln Umsätze – und schafft Vertrauen durch konsistente Preise – und aktuelle Produktbeschreibungen…

  • Gordo sagt:

    Leider habe ich nicht ganz verstanden, was genau jetzt das Problem ist…? Liegt wahrscheinlich daran, dass ich mit den genauen Prozeduren beim Werbeschalten etc. nicht vertraut bin, aber zum Thema Abmahnungen kann ich mich auch äußern:

    Mir wollte mal jemand was wegen eines Links reindrücken, den ein Besucher hinterließ, angeblich Geschäftsschädigung… ganz schön weit hergezogen!

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