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Alte WordPress Installationen Updaten

Bernd 15 August 2008 Wordpress 4 views No CommentPrint This Post Print This Post Email This Post Email This Post

Da entdecke ich gerade in meinem Fundus ein Erotikblog, welches ich schon seit ewigen Zeiten nicht mehr angefaßt habe. Es wird regelmäßig automatisch mit Content gefüllt und hat täglich rund 250 Besucher zu 50% werden diese aus der Google Image Suche gespeist. Manchmal ist es doch gut Bilder lokal zu speichern. :D Am Ende kommen rund 10 Sales im Monat bei rum. Soweit so gut.
Doch was mussten meine trüben Augen eben sehen. Das Projekt läuft noch unter WordPress 2.2.3!
Nun heißt ja in den Empfehlungen des WordPress Team, dass man sich die differentiellen Updates sparen kann und sozusagen gleich den Sprung von 2.2.3 auf jetzt aktuell 2.6.1 wagen kann.
Aber war da nicht etwas in der Vergangenheit, was uns WordPress Administratoren hat graue Haare wachsen lassen? Richtig! Das Update auf WordPress 2.3 brachte die wunderbare Fehlermeldung zu Tage “table.wp_post2cat’doesn’t exist” und löschte mal auf die Schnelle 3 Tabellen. Das brachte dann einige Problemn mit Plugins, die diese Tabellen benötigen. Darüberhinaus ist die Updateroutine fehlerhaft diese überschreibt nicht den Wert ‘db_version” in der wp_options Tabelle.

  • WP 2.3.0 = 6124
  • WP 2.2.3 = 5183

Das muss man dann händisch via PhpMyAdmin ändern. Dann ärgert einen auch die Upgrade-Routine nicht mehr.

Warum schreibe ich das alles? Weil ich als gebrantes Kind das Feuer scheue! Deshalb habe ich

  • IMMER ein Update der Datenbank bevor ich auch nur eine Datei anfasse, so dass ich stets ein Rollback durchführen kann.
  • Ich deaktiviere IMMER alle Plugins!
  • Ich habe alle alten Upgrade- und Updatepackages lokal liegen. Dann geht ein Not-Rollback schneller, als wenn ich’s mir mal eben suchen und runterladen muss.
  • Ich spiele IMMER nur die Upgradepackages ein. Erst zum nächsten Versionssprung greife ich zum Updatepackage.

Merke: Beim Updaten kann immer etwas schief gehen. Dehalb sei nicht nachlässig insbesondere im Umgang mit Projekten, mit denen Du Geld verdienst. Mache ein Update lieber langsamer und gewissenhafter, als quick and dirty, weil Du sonst keinen Überblick bekommst wo ein eventuell vorhandener Fehler (z.B. db-version) herkommt.

Viel Erfolg beim Updaten Eurer WordPress Projekte, schließlich gibt es seit heute WordPress 2.6.1! :D

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